Coaching

Führungskräfte sind in diesen Zeiten immer mit schwierigen Fragen in ihren Netzwerken, Organisationen und Arbeitsfeldern konfrontiert, die klare Entscheidungen fordern, wo nichts klar ist. Sie sind persönlich gefordert, ihren MitarbeiterInnen Orientierung zu geben in einer zunehmend komplexer werdenden Welt, in der Hierarchien eher brüchig werden und die bestimmt ist durch die Segnungen und Bedrohungen digitaler Kommunikation und schwer durchschaubarer Netzwerke. Einer Welt, in der jeder Verantwortung hat (und sie im Zweifel nicht übernimmt).

Coaching ist für uns der Diskurs auf Augenhöhe zwischen Führungskraft und Coach. Er beleuchtet die Grenze zwischen Organisation und Person, macht auf Fallen aufmerksam und erkundet immer wieder Entscheidungsoptionen, die eine optimale Balance zwischen den Bedarfen der Organisation und den Kompetenzen und Bedürfnissen des Menschen zum Maßstab hat.

Das Auftauchen solcher Fragestellungen ist immer hoch spezfisch und in jeder Lage immer wieder neu. Manchmal kann ein externer Beobachter oder Coach zur Klärung beitragen, um geübt zu sein für Lagen, in denen man mit seinen Entscheidungen ganz einsam ist.

Deshalb basiert unser Coachingansatz in aller Regel auf einem „Dreieckskontrakt“ zwischen Organisation (vertreten durch die nächst höhere Führungskraft), dem Coachee und dem Coach über Ziele und Schritte des Coachings. Das Coaching beginnt gewöhnlich mit einer ausführlicheren Bestandsaufnahme, dann folgt eine Phase regelmäßiger Termine  (in mehrwöchigem Abstand). Den Abschluß bildet eine Serie bedarfs- gesteuerter Coachingsitzungen um Fragen des Führungsalltags und der Alltagsverankerung von Lösungsmustern.

Immer geht es im Coaching um Fragen des Coachees, um dessen alltägliches Führungsverhalten und seine Führungserfahrung sich die Diskurse gruppieren.